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Berichte, Interviews, Videos

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Silja Korn Stiftung


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Hörfilmpreis 2017



Interview über Klicksonar

von Felix Schmidt und Marcus Schwalm im Dezember 2016

Art days of the Blind - Vernissage in Ostrava (5.2016)





Siehste!


Kurzfilm "Siehste" von Philipp Klein

 Interview von Andreas Becker für Deutschlandradio , 7,9 MB, mp3
Gesendet im Deutschlandradio Kultur, 02.2016


 Interview von Uwe-Lange, 2,2 MB, mp3
Gesendet auf Ohrfunk.de, 07.03.11

Portraits über mich.

Gesendet im RBB Info Radio, Mai 2013 - 3,2 MB - mp3
Gesendet im RBB Info Radio, Dezember 2008 - 1,6 MB - mp3

 Interview in der TAZ 6,4 MB - mp3
Gesprochen von websprecher.de, Roswitha Ballmer
Erschienen, April 2011 in der TAZ

Ich möchte anderen Menschen Mut machen, ihren Weg zu finden - 2013 - von Margit Glasow

Eine Reportge über den Workshop im Körnerpark von Alessa Wendland

Der Bericht von Sat 1 (Feb.2015)



Der Bericht von NTV.RU (Dez.2014)


Das im Bericht gemalte Bild ist ist hier zu betrachten.

Ein Bericht von RTVI (Jan.2015)



Im brasilianischen Fernsehen

2013, Anfang September bekam ich per E-Mail eine Anfrage vom Blindenverein weitergeleitet. Ein Filmteam aus Brasilien suchte einen Sehgeschädigten Menschen aus Berlin um ihn in seinem Alltag zu filmen. Ob ich mich dafür gern zur Verfügung stellen wolle, fragte Frau Rändel (Pressesprecherin des ABSV) in der Mail. Gern wollte ich das. Ich finde es so wichtig, das die Menschen erfahren, wie wir unser Leben in die Hand nehmen. Ohne damit an die Öffentlichkeit zu treten, wird es noch länger dauern, bis es da keine Hemmschwellen zwischen den Sehenden und uns mehr gibt, daß ich solche Medien gern dafür nutze, um so noch gezielter heran zu gehen.
So kam das Filmteam am 29. September zu mir nach Hause.
Sie machten Aufnahmen in der Wohnung und draußen. Ihnen gefiel meine Parfümsammlung im Badezimmer,die sehr groß und umfangreich ist. Ich sollte ihnen dabei berichten, was mich dazu bewogen hat solch eine Sammlung zu beginnen. Im Wohnzimmer auf dem Sofa zeigte ich ihnen, wie ich ohne etwas sehen zu können einen Schal stricke. ich rklärte ihnen dabei, daß ich ein Projekt ins Leben gerufen habe. Mit dem Verkauf von selbst gestrickten Schals und Fotos von meinen gemalten Werken unterstütze ich taubblinde Menschen. Bei der Vorstellung zusätzlich zur Blindheit auch noch nichts hören zu können bin ich wirklich froh "nur" blind zu sein, das ich unbedingt helfen möchte, die noch zusätzlich zur Blindheit nichts hören können. Denn nichts sehen zu können, war anfänglich so schwer für mich mit um zu gehen nun sich da noch vorzustellen auch nichts hören zu können ist irgendwie unvorstellbar für mich. Auch weil ich nun im Laufe der Zeit mitbekommen habe, das noch sehr wenig für diese Menschengruppe getan wird, hat es mich noch mehr angespornt da etwas zu unternehmen.

Als ich die Brailleschrift lernen mußte, weil ich durch die fortschreitende Erblindung die Schwarzschrift (so wird die Schrift der Sehenden unter uns Blinden genannt) auch nicht mehr mit den Sehhilfen lesen konnte. durch die Brailleböcher, die über Helen Keller handelten (taubblinde Frau) doch lesen zu wollen so gaben sie mir antrieb sie unbedingt erlernen zu wollen. Da nahm ich mir schon als 12 jährige vor, mich später, wenn sich da die Möglichkeit für mich bietet doch dann etwas dafür zu tun. Durch meine Webseite haben sie auch erfahren, das ich Kurzgeschichten schreibe. Ob ich nicht eine von ihnen vorlesen könne? Ja sehr gern mache ich das. Ich entschied mich für die Kurzgeschichte: "Der Kampf mit dem neuen Leben". Darin beschreibe ich wie meine Protagonistin ihr Augenlicht verliert und nun lernen muß mit der neuen Situation umzugehen. Wenn Ihr die vollständige Kurzgeschichte wollt, findet Ihr diese als Text und als Hörfassung auf meiner Webseite.
In der Küche baute ich den Malplatz auf. Das sollte auf jeden Fall nicht fehlen, so sagten sie dies zu mir, wie ich als nicht Sehende meine Bilder male.
Danach fuhren wir nach Neukölln wo zu dieser Zeit in einem Restaurant einige meiner Werke ausgestellt wurden.
Am Ende des Drehs wurde Guido und ich noch beim Inliner laufen gefilmt.
Der Tag mit dem Filmteam aus Brasilien war schön.
Nun erhielt ich den Link des Beitrags, der uns gut gefällt.
Viel Vergnügen beim schauen!



Ausstellung im Berlin Carreé



Insider Art



Eine Dokumentation über Silja Korn


Im Mai 2010 nahm Kevin Reinhard zu mir Kontakt auf. Er hatte einen interessanten blinden Menschen gesucht und beim recherieren im Internet stieß er auf meine Webseite.
Für den Abschluß des Studiums mußten er und seine Studienkollegin Meisoun einen 30 minütigen Film erstellen. Sie hatten sich für das Thema "Blindheit"entschieden.
Er fragte mich, ob ich mich dafür Begeistern könnte. Ich mußte nicht lange darüber nachdenken und sagte zu.
Im September kamen die beiden aus Hannover nach Berlin. Eine ganze Woche haben sie mich in meinem Alltag begleitet. Es hat mir großen Spaß bereitet und es ist auch ein wunderbarer Filmbeitrag dabei entstanden. Sie nannten den Film: "Blind durch Berlin - Ein Porträt von Silja Korn"
Er ist ein roter Faden durch mein bisheriges Leben. Im Frühsommer hielt ich dann den fertigen Film in der Hand! Er hatte die DVD nicht nur in eine DVD-Hülle gelegt, sondern er hatte auch noch ein richtiges Cover mit einem Foto von mir entworfen. Das war ein tolles Gefühl und machte mich sehr stolz.
Einen herzlichen Dank noch mal an dieser Stelle an Kevin und Meisoun für den herrlichen Beitrag.



Die Erzieherin

Erschienen in der Taz vom 19 Mai 2011

Silja Korn,
1966 in Berlin geboren. Von klein auf hat sie eine starke Sehschwäche. Im Alter von 12 Jahren wird sie von einem Auto erfasst und verliert ihr Augenlicht ganz. Nach der Blindenschule absolviert sie eine Ausbildung zur Erzieherin und erkämpft als erste Blinde die staatliche Anerkennung. Korn arbeitet als Spracherzieherin in einer Kita in Berlin Tempelhof.



Über Kunst und Arbeitsplatz



Wie spricht man Blinde an?



Welche Situationen werden vermieden?




Was nervt?



Was sehe Ich?




Auf welche Barrieren stoße ich?



Hat blind sein Vorteile?



Tischball



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Hier der Zeitungsbericht als Text

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